Wurzelwerk

Deine Nähe war heute (also mittlerweile gestern) frappierend…
Interessanterweise spüre ich genau, wann du mich bei dir haben willst/kannst und ich spüre ebenso, wenn es gerade schwierig ist, aus welchen Gründen auch immer.
Eigentlich sind wir wunderbar verbunden und mit und ineinander verwurzelt, unsere Seelen wissen genau, was Sache ist, nur unsere Köpfe, der gute, alte Verstand schaltet sich immer wieder dazwischen und versaut die Stimmung.
Und in letzter Zeit frage ich mich auch, ob ich dir nicht einfach viel zu viel inneren Druck mache, ob du nicht ganz genau spürst, wie sehr ich erwarte, hoffe, sehne.
Wenn es denn so ist, dass feinstofflich, zwischenmenschlich, intuitiv – wie auch immer – soviel zwischen uns transportiert wird, dann musst du das spüren…und mein lieber Herr Gesangsverein – es kann dir eigentlich nur Druck machen, auch wenn meine Intention eine ganz andere ist, nämlich Druck zu nehmen.
Verdammte Scheiße, ist das paradox.
Ich liebe dich mehr als ich je in der Lage sein werde auszudrücken, das ist was sehr Schönes, nur muss es sich für dich über diese Distanz so anfühlen, als hätte ich ständig meine Arme um dich geschlungen wie eine wachswilde Wasserpflanze – das kann dich doch eigentlich nur Bewegungseinschränken, oder?
Oder ist es vielmehr mein Warten, die Sehnsuchtshaltung, die ich an den Tag lege, mein emotionales Magenknurren…
Ich weiß, dass du es spürst, aber ich warte, bis du es begreifst.
Und ich warte wahrscheinlich zu passioniert.

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